Mythen & Geschichte

Siquijor, die mystische Insel

Die Mythen und Sagen um Hexen und Heiler in Siquijor: Eine mystische Reise in die Gegenwart

Siquijor – eine Insel im südlichen Teil der Philippinen, bei Reisenden bekannt für ihre natürlichen Schönheiten, ruhigen Strände, türkisfarbenes Wasser und entspannten Vibe. Doch hinter der idyllischen Kulisse der Insel verbirgt sich eine Geschichte, die ebenso faszinierend wie geheimnisvoll ist – eine Geschichte, die kaum durch schriftliche Quellen belegt ist, sondern vor allem durch mündliche Überlieferungen weitergegeben wurde. Diese erzählen von alten Mythen über Hexerei, Heilkunst und spirituelle Rituale. Aufgrund der historischen Verbindungen zu mystischen Praktiken und dem Schamanismus wird Siquijor bis heute oft als „Insel der Heiler“ oder „Hexeninsel“ bezeichnet. Dieser zunächst scheinbare Widerspruch zwischen bösen Hexen und guten Heilern ist sehr tief verwurzelt und die Insel spielt heute eine bedeutende Rolle in der kulturellen und spirituellen Landschaft der Philippinen.

Noch heute leben hier Heiler und Schamanen, die in der Kunst der natürlichen Medizin und magischen Ritualen bewandert sind. Diese spirituellen Praktiken, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, verleihen der Insel ihren mystischen Ruf und haben einen prägenden Einfluss auf das Leben der Inselbewohner. Doch was steckt wirklich hinter diesen Mythen und Sagen? Wer sind die Hexen und Heiler von Siquijor, und welche Rolle spielen sie in der heutigen Zeit? Dieser Artikel wirft einen Blick auf die tiefen Wurzeln der mystischen Traditionen der Insel, die heutige Praxis der Heiler und Schamanen und die Beziehung zwischen den Einheimischen und den Touristen, die sich von den geheimnisvollen Geschichten und Ritualen angezogen fühlen.

Legenden um die Enstehung von Siquijor

Einer Erzählung zufolge tauchte einst ein riesiger Kalksteinfelsen aus dem Meer auf, umhüllt von Nebel und Blitzen. Als sich der Nebel verzog, erschien die Insel Siquijor in voller Schönheit, und die ersten Siedler, die dort lebten, wurden später als Siquijodnons bekannt – und so bezeichnen sich die Eiheimischen auch heute noch. Diese Geschichte scheint gar nicht so weit entfernt von der Realität zu sein, denn Siquijor ist tatsächlich das Ergebnis langer geologischer Prozesse im Meer. Noch heute finden Bauern im Hochland Muscheln auf ihren Feldern, und die Insel ist reich an Korallengestein, was auf eine Erhebung aus dem Meer hindeutet.

"La Isla del Fuego" - Die Insel des Feuers

Vor der spanischen Kolonisierung war Siquijor als Katugusan bekannt, benannt nach den Tugas (Molave-Bäumen), die überall auf der Insel zu finden sind. 1565 entdeckten die Spanier unter Estéban Rodriguez und Juan Aguirre die Insel und nannten sie auf spanisch „Isla del Fuego“ („Insel des Feuers“) aufgrund der vielen Glühwürmchen, die sie nachts erleuchteten. Dieses Naturphänomen (das heute sehr selten ist) war wahrscheinlich der Grund, warum Siquijor zuerst den Ruf erhielt, verzaubert zu sein, und warum selbst Einheimische von den Nachbarinseln damals Angst hatten, hierher zu kommen.

Der Name der Insel Siquijor

Was den heutigen Namen betrifft, so wurden die Spanier der Folklore zu folge bei der Entdeckung von König Kihod (über den praktisch nichts bekannt ist) begrüßt, der sich als „si Kihod“ vorstellte. Die Spanier dachten jedoch, dass er ihnen den Namen der Insel gab. Sie fanden „si Kihod“ zu schwer auszusprechen, also hispanisierten sie die Buchstaben. In der spanischen Sprache wird der Buchstabe k nicht verwendet, während der Buchstabe h immer stumm ist, so dass der harte h-Laut in Kihod mit einem j übersetzt wird. Das Endergebnis: Siquijor.

 

Das ist jedoch nur eine mögliche Geschichte für den Namen der Insel. Eine andere Erklärung zitiert das Bisaya-Wort quidjod („die Flut geht zurück“). Eine dritte Erklärung besagt, dass die Spanier die Eingeborenen fragten, wie sie Siquijor am besten erreichen könnten. Ihre Antwort war “Sequor” („Folge den Wellen“), was missverstanden wurde und woraus sich folglich der Name Siquijor entwickelte. Welche Theorie stimmt, wird wohl nie geklärt werden.

Die Wurzeln des Glaubens an Hexen und Heiler -
Historische Überlieferungen aus vergangener Zeit

Der Glaube an Hexen und Heiler auf Siquijor hat tief verwurzelte historische Ursprünge, die die Insel zu einem mystischen Ort machen, an dem dunkle Mächte und heilende Magie auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden sind. Schon in der Zeit vor der spanischen Kolonisation wurde Siquijor als Heimat von Hexen und Schamanen verehrt – aber auch gefürchtet. Die einheimische Bevölkerung der Insel galt als besonders eng mit der spirituellen Welt verbunden. Die einheimischen Tagbuanas, die Urbevölkerung der Insel, glaubten fest an die Existenz von Geistern, Naturwesen und höheren Mächten, die das Leben der Menschen beeinflussten. Hexen, Schamanen und Heiler waren damals die Hüter von Kräuterwissen, magischen Ritualen und spirituellen Praktiken, die Krankheiten heilen oder die Zukunft voraussagen konnten.

Die erste historische Erwähnung von Hexen auf Siquijor

Die erste historisch belegbare Quelle, die über Hexen in der Region um Siquijor berichtet, ist das bedeutende Werk aus der spanischen Kolonialzeit „Sucesos de Islas Filipinas“ (Ereignisse auf den philippinischen Inseln) vom spanischen Richter und Historiker Antonio de Morga aus dem Jahr 1609. Seine Feststellung: „Kräutersammler und Hexen sind unter diesen Eingeborenen weit verbreitet, werden aber nicht bestraft oder verboten, solange sie keinen besonderen Schaden anrichten. Aber das konnte selten festgestellt oder bewiesen werden.“ Weiterhin beklagt er das Fehlen religiöser Stätten, Tempeln und Priester. Stattdessen gebe es erfahrene Hexen und Zauberer, die er als alte Männer und Frauen beschreibt, die das übrige Volk mit Lügen in die Irre führen. Sie benutzen verschiedene Heilmittel und einfache Methoden, um Kranke zu heilen und Weissagungen zu prophezeien. 

Cover of the book Sucesos de las Islas Filipinas

„Sucesos de Islas Filipinas“ aus dem Jahr 1609 beschreibt das erste mal Hexen in der Region um Siquijor.

Die Sagen über Hexen in der philippinischen Mythologie

Man glaubte, dass die Hexen und Heiler über die Fähigkeit verfügten, sowohl mit den Geistern der Natur als auch mit übernatürlichen Mächten in Verbindung zu treten. In den alten Geschichten hört man oft von diesen mystischen Wesen, die sowohl heilende Tinkturen zubereiten als auch Zauber wirken konnten, um Flüche zu bannen oder zu wirken. Und viele Menschen folgen diesem Glauben auch heute noch.

Was ist eigentlich eine Hexe?

Es ist wichtig zu erwähnen, dass der Begriff der „Hexe“ ein westliches bzw. europäisches Konzept ist. Es ist ein Etikett, das den Bewohnern von Siquijor aufgedrückt wurde, als die Spanier ankamen und über die ‚Gottlosigkeit‘ der Insel entsetzt waren. In der philippinischen Mythologie unterscheidet sich das Bild der Hexe stark von westlichen Vorstellungen. Es gibt zahlreiche regional unterschiedliche Namen für Zauberer und magische Wesen – viele davon mit negativer Bedeutung. In fremdsprachigen Quellen werden sie oft unter dem westlich geprägten Begriff „Hexe“ zusammengefasst. Gemeinsam haben die verschiedenen Wesen, dass sie „Kulam“ praktizieren, was als „Magie“ oder „Hexerei“ übersetzt werden kann.

Der Mambabarang

Ein Mambabarang ist eine Bisaya-Form eines Magiers bzw. einer Hexe. Der Erzählung nach sind Mamababarangs augenscheinlich gewöhnliche Menschen, die der schwarzen Magie mächtig sind. Sie setzen Insekten und Geister ein, um in den Körper von Menschen einzudringen, die er oder sie verfluchen möchte. Sie halten Schwärme von Insekten in Gläsern oder Bambusrohren und sobald sie ein Opfer verfluchen, lassen sie die Insekten frei. Diese suchen das Opfer heim und erzielen die beabsichtigte Wirkung, die von Krankheiten bis zum Tod reichen. 

Der Aswang

Ein Aswang ist eine weitere Bisaya-Form für ein Wesen, welches als eine Art „Hexe“ bezeichnet werden kann, wobei Aswang ein Überbegriff für verschiedene böse Kreaturen in der philippinischen Folklore ist. Typischerweise werden sie als vampirähnliche übernatürliche Wesen beschrieben, die wie Menschen aussehen können, aber der Gestaltwandlung mächtig sind. Sie können nahezu jede Form annehmen und werden häufig als Mensch-Tier-Hybriden beschrieben. In den Philippinen gilt der Aswang als das gefürchtetste Fabelwesen, da sie sich von Menschen ernähren, um selbst überleben zu können und ihre Motive einzig böse sind.

Der Mangkukulam

Eine weitere Gestalt, die als klassische Hexe bezeichnet werden kann ist ein Mangkukulam, was wörtlich übersetzt „ein Praktizierender des Kulam“ (also  der Magie oder Hexerei) bedeutet. Mangkukulam ist zwar ein Begriff aus dem Tagalog, allerdings wird er auf den gesamten Philippinen verwendet. Mangkukulams sind dafür bekannt, dass sie mit Nadeln in Voodoo-Puppen stechen, um Menschen zu verzaubern, an denen sie sich rächen wollen. Außerdem bereiten sie verschiedene „barang“ (Zaubertränke) zu, die denjenigen verfluchen, der sie trinkt.

Die Legenden über Heiler auf Siquijor

Siquijor ist nicht nur bekannt für schwarze Magie, sondern auch für seine heilenden Traditionen. Besonders die „Mananambal“, die traditionellen Medizinmänner der Insel, spielen eine zentrale Rolle in der mystischen Kultur von Siquijor. Die Mananambal praktizieren eine Form von Naturheilkunde, die auf den Heilkünsten der Pflanzen und Kräuter basiert, die auf der Insel wachsen. Sie sind auch für ihre Fähigkeiten bekannt, negative Energien und böse Geister zu vertreiben und den Körper und Geist zu heilen. Diese Praktiken werden oft als „weiße Magie“ bezeichnet, da sie der Heilung und dem Wohl der Menschen dienen.

Ein weiterer wichtiger Begriff in dieser Tradition ist der des „Albularya“, was vom spanischen Wort „herbolario“ (Kräuterkundiger) abgeleitet ist und allgemein „Heiler“ bedeutet. Dieser Begriff ist jedoch ein Überbegriff, der auch Medizinmänner, Hexendoktoren und Volksheiler umfasst. Hierbei handelt es sich nicht um einen Begriff in einer ursprünglichen philippinischen Sprache, sondern die Entstehung dieser Bezeichnung ist auf die spanische Kolonialzeit zurückzuführen. Es ist also ein Begriff, mit dem die Spanier mehrere Personengruppen von Heilern zusammenfassend bezeichneten. Allerdings wird einigen Albularya auch nachgesagt, neben der Volksmedizin ebenfalls schwarze Magie zu praktizieren und Menschen zu verfluchen. Dies trägt dazu bei, dass in geschichtlichen Überlieferungen nicht immer ganz trennscharf unterschieden werden kann, ob ein Heiler oder eine Hexe am Werk war. Außerdem sorgt dieser Umstand ebenfalls dafür, dass allen Personengruppen, die sich mit der Heilung und dem Übernatürlichen beschäftigen, die Praktizierung schwarzer Magie unterstellt werden kann.

Die Vermischung von Heilkunst und magischen Praktiken führte dazu, dass die Albularya sowohl respektiert als auch gefürchtet wurden. Einerseits wurden sie für ihre Fähigkeit geschätzt, mit Kräutern, Heilpflanzen und traditionellen Behandlungsmethoden Krankheiten zu lindern oder sogar zu heilen. Andererseits gab es immer wieder Legenden, dass einige Albularya auch dunkle Kräfte anzapften, um Schaden anzurichten, sei es durch Flüche, Verhexung oder das Einsetzen von schwarzen Zaubern. Diese Doppelrolle als Heiler und möglicher Zauberer trug zur mystischen Aura bei, die die Albularya umgab, und machte sie zu ambivalenten Figuren auf Siquijor und in den Philippinen. 

Vor allem im ländlich geprägten Siquijor, wo medizinische Versorgung oft schwer zugänglich war, war das Vertrauen in die Fähigkeiten der Albularya noch größer. Sie wurden nicht nur als Heiler, sondern auch als spirituelle Führer angesehen, die in der Lage waren, mit den Geistern der Vorfahren oder anderen übernatürlichen Wesen zu kommunizieren. Diese Traditionen wurde über Generationen hinweg gepflegt und entwickelten sich zu einem integralen Bestandteil des Lebens der Inselbewohner.

 

Doch aufgrund der Verflechtung von Heilkunst und Magie blieb Siquijor auch häufig das Ziel von Misstrauen und Ängsten, was die Geschichte bis heute prägt. Viele Menschen aus den benachbarten Inseln und Regionen wagten sich weiterhin lange nicht nach Siquijor, weil sie die Insel als ein „verzaubertes“ Land betrachteten. Selbst die spanischen Kolonialherren, die versuchten, die Insel zum christlichen Glauben zu missionieren, mussten sich mit diesen tief verwurzelten Überzeugungen auseinandersetzen, die bis heute überdauern.

 

Die Philippinen konvertierten 1521 zum Katholizismus, doch die Missionare kamen erst im 17. Jahrhundert auf Siquijor an, wahrscheinlich abgeschreckt durch die Gerüchte über Hexerei. Die schamanischen Traditionen waren sehr tief in der Inselkultur verwurzelt, doch mit der Zeit vermischten sich die beiden Glaubenssysteme, so dass die schamanischen Glaubenssätze neben dem Christentum fortbestanden.  

Die erste Karte der Philippinen aus dem Jahr 1734.

Siquijor hat in dieser Darstellung noch eine ganz andere Form.

Siquijor - die heilende Insel heute

Die Geschichten über Mambabarangs, Aswangs und Mangkukulams werden auch heute noch auf Siquijor erzählt. Nach wie vor spielt Magie in der Folklore auf Siquijor eine zentrale Rolle, sei es im alltäglichen Leben oder in besonderen Momenten. Albularya bzw. Heiler waren und sind nach wie vor Personen, die über große Weisheit in der Nutzung von Pflanzen, Symbolen und spirituellen Energien verfügen. Diese Heiler haben nicht nur die traditionellen Heilmethoden bewahrt, sondern auch ihre Fähigkeiten an die moderne Zeit angepasst. In den letzten Jahrzehnten haben viele von ihnen begonnen, ihre Praktiken zu modernisieren, indem sie ihre Kenntnisse von Kräutermedizin mit westlicher Medizin und alternativen Heilmethoden kombiniert haben. Dennoch bleiben spirituelle und magische Rituale ihre Kernarbeit. Die Praxis der Albularya und Mangbabarang hat sich im Laufe der Jahre verändert, doch ihre Bedeutung bleibt ungebrochen. Die Heiler auf Siquijor sind noch immer sehr gefragt, insbesondere bei den Einheimischen, die oft auf natürliche Heilmittel zurückgreifen, bevor sie moderne medizinische Hilfe suchen.

Heute sind die Rituale der Heiler auf Siquijor vielfältig. Eine beliebte Praktik ist das Ritual „bolo-bolo“. Dieses Ritual umfasst ein Glas, das mit frischem Wasser gefüllt ist, einen Strohhalm und einen oder zwei magische Steine in dem Glas. Während das Glas über den Patienten bewegt wird, bläst der Heiler Luft in das Wasser; die Steine haben die Aufgabe, Zauber und Geister zu vertreiben, wodurch das Wasser trüb wird und mystische Objekte erscheinen können. Hierbei kann während des Heilungsprozesses beispielsweise eine Nadel erscheinen (die durch einen Voodoo-Fluch einer Puppe hervorgerufen wurde) oder aber auch alle möglichen Dinge, die den Geist oder die Seele belasten. Dieser Vorgang wird fortgesetzt, bis das Wasser wieder klar wird, was als Zeichen für einen gesunden Zustand gilt. Weitere Praktiken sind beispielsweise die Kommunikation mit den Ahnen, dem sogenannten „Tigi“, um vor allem vererbte Krankheiten zu heilen oder das Handlesen sowie das Voraussagen der Zukunft. Auch heute ist es auf Siquijor weiterhin möglich, einen Heiler aufzusuchen, um einen bestehenden Fluch zu lösen oder eine andere Person zu verfluchen. Diese Rituale setzen allerdings voraus, dass dir vorher etwas böses angetan wurde und der zu wirkende Fluch eine Gegenreaktion darauf ist. 

Die meisten Heiler auf Siquijor leben heute in den Bergen des Dorfes San Antonio und nennen für ihre Rituale üblicherweise keine Preise, sondern erwarten vielmehr ein selbstgewähltes Trinkgeld (abgesehen von Zaubertränken). Auch heute können auf Siquijor noch Zaubertränke gekauft werden. Besonders beliebt ist dabei der Liebestrank Lumay (Bisaya/Cebuano) oder Guyama (Tagalog), welcher dafür sorgt, dass sich die Person die ihn trinkt, in dich verliebt.

 

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Zaubertränke zu unterschiedlichen Zwecken wie bspw. „tawa-tawa“ (Lachen), „sumbalik“ (Rückkehr), „tulay“ (Verbindung) und „tulog-tulog“ (Ruhe). Die Zutaten für die mächtigsten Elixiere werden allerdings nach langer Vorbereitung an einem speziellen Tag im Jahr gekocht: dem Schwarzen Samstag (dem Tag nach Karfreitag, an dem Christus in sein Grab gelegt wurde). In den Philippinen gilt dieser Tag als ein Tag der Trauer, was die Bezeichnung „schwarz“ erklärt. Zu dieser Zeit treffen sich die Heiler aus den Philippinen einmal im Jahr auf Siquijor zum Healing Festival, um gemeinsam die alten Praktiken zu vollziehen und zu feiern sowie diese für Besucher zugänglich zu machen.

 

Das Folk Healing Festival wurde 2010 vom damaligen Gouverneur Orlando Fua Jr. ins Leben gerufen, um das negative Image der Insel von einer „Hexeninsel“ zu wandeln. Dabei sollte der Tourismus gefördert und das Erbe der traditionellen Heilkunst bewahrt werden. Dadurch wurde Siquijor als „die heilende Insel“ bekannt.

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